Skateboard Basics – Aufbau

Die Skateboards von PiNAO Sports (und auch andere) scheinen im Aufbau recht einfach zu sein, ein Brett mit zwei Achsen und vier Rollen … Aber hinter der Kombination der einzelnen Bauteile verbirgt sich schon fast eine Wissenschaft! Und so betreiben die Jungs von PiNAO Sports das Zusammenstellen der Skateboards auch als Wissenschaft. Dazu in diesem Beitrag die Basics, mit denen auch Du in der Lage bist mit den Profis mitzureden. Aus welchen Bestandteilen besteht ein Skateboard:

  • Die Trucks (das sind die Achsen)
  • Die Base (das ist der Teil, der die Achsen mit dem Deck verbindet)
  • Die Rollen mit den entsprechenden Kugellagern
  • und je nach Einsatzzweck kommen sogenannte Riser-Pads dazu (Abstandshalter zwischen Base und Deck)

Chris Griethe

Gründer

Ich bin viele Jahre selbst Skateboard gefahren und habe viel ausprobiert. In die Skateboards von PiNAO Sports haben wir diese Erfahrungen einfliessen und von immer noch aktiven Skatern testen lassen. Das Ergebnis ist echt Hammer!

JETZT DER REIHE NACH:

Das Deck:

Alle Decks von PiNAO sind aus Ahorn gefertigt, das Holz ist besonders robust, flexibel und lässt sich gut verarbeiten (dazu mehr im nächsten Beitrag). Die Decks sind heutzutage fast alle symmetrisch aufgebaut mit einer „Nose“ (der vordere Teil) und dem „Tail“ (hinterer Teil). Die leicht nach oben gebogene seitliche Kante nennt man „Concave“. Nose und Tail helfen Dir dabei das Deck in die Luft für einen Olli oder Flip zu kicken. Die Concave macht es Dir leichter das Deck dann zu flippen.

Trucks und Base:

Unsere Trucks sind Heavy Duty Achsen, unverwüstlich und aus massivem Aluminium. Da die Achsen ohne der Base nicht funktionieren erkläre ich beide gemeinsam. Beim Zusammenbau wird von der Rückseite der Base eine lange, massive Schraube eingesetzt. Diese Schraube nennt man Kingpin. Im Wechsel den die Lenkgummis und die Trucks, das alles festgeschraubt mit einer selbstsichernden Mutter. Je nachdem wie fest die Mutter gezogen wird, verändert ihr das Lenkverhalten. Je doller festgeschraubt, desto schwerer die Lenkung. Probiert also beim ersten Fahren erstmal ein paar Einstellungen aus, womit ihr am besten klar kommt.

Die Rollen:

Über zwei Kugellager sind die Rollen an den Achsen befestigt, auch diese sind mit einer Mutter gesichert. Hier müsst ihr aber drauf achten, dass die Schraube nicht zu fest und nicht zu locker sitzt. Entweder ihr beschäftigt das Kugellager, oder ihr verliert die Mutter und baut einen Crash! Unsere Rollen sind aus gegossenem PU, ein sehr laufruhiges Material, das kleine Unebenheiten im Untergrund schluckt. So habt ihr ein angenehmes Fahrgefühl. Damit ihr auch entsprechend schnell vorankommt, verwenden wir mindestens ABEC 5 Kugellager (zu den Einstufungen der Kugellager später mehr).

Das Riser-Pad:

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein die Base mit den Achsen über einen Abstandshalter (dem Riser-Pad) vom Deck zu entfernen. So sind stärkere Lenkeinschläge möglich, ohne dass sogenannte Wheel-Bites entstehen. Wheel Bites!? Das möchte jeder Skater vermeiden, denn das beschreibt wenn die Rollen das Deck berühren und damit eine Vollbremsung ausgelöst wird. Ein Sturz ist so unausweichlich. Wenn Du also ein Freund einer lockeren, einfachen Lenkung bist, dann solltest Du Dir Gedanken darüber machen. Unsere Einsteiger Skateboards, als auch das High End Board sind damit ausgestattet. Wenn es Dir nicht gefällt einfach abschrauben und fertig!

Ich habe grad noch eine ziemlich gute Erklärung auf Pinterest gefunden, wie Du einen Olli machst … Check das aus!

 

Wir hoffen Du bist durch diesen Beitrag schlauer geworden und kannst jetzt voll mitreden! Fall Du weitere Fragen hast, schreib uns, kommentiere den Beitrag und FLEISSIG TEILEN nicht vergessen (siehe Buttons hier drunter)!

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