Naturentfremdung? Haben Kids kein Bock mehr auf Draußen?

Naturentfremdung? Haben Kids kein Bock mehr auf Draußen?

Eins vorweg Freunde, das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel. Ich habe mich im web mit den Themen, wie hat sich das Verhalten von „Draussen sein“ in den letzen Jahren verändert. Kurzum: Was haben unsere Eltern draussen gemacht, gibt es Unterschiede, gibt es Veränderungen.

Bei meinen Recherchen stieß ich auf eine Studie von Ipsos. Kleiner Tooltipp: Die Ipsos ist ein international tätiges Pariser Marktforschungsunternehmen und wurde 1975 gegründet. Ipsos war 2009 nach Umsatz das fünftgrößte Marktforschungsunternehmen der Welt. Jedenfalls haben die Boys und Girls von Kamik (Das sind Schuhhersteller aus Kanada mit 400 Mitarbeitern und 120 Jahren Erfahrung in Sachen Schuhe bauen …^^) die Forscher von Ipsos beauftragt zu schauen, wie viel Zeit Kinder damit verbringen draußen zu spielen. Für ein repräsentatives Ergebnis hielt man es dann für klug über 700 Frauen und ihren Nachwuchs zu diesem Thema zu befragen. Und das weltweit!

Die Ergebnisse können auf den ersten Blick fast schon traurig wirken, da die Forscher soweit gehen, dass sie von „Naturentfremdung“ sprechen. Denn es sei tatsächlich so, dass Kinder im Vergleich zu der Generation ihrer Eltern 25% weniger Zeit draußen spielen. Auf einer weiteren Seite zu dieser Analyse fand ich heraus, dass im sogenannte Jugendreport von 1997 über 50% der befragten Kids angaben, dass sie es lieben im Wald am Start zu sein. Der Report von 2016 zeigt, dass es nur noch knapp 30% seien. Und was wirklich schockt: Die Hälfte der befragten Jungs und Mädchen fühlen sich im Wald sogar unwohl … (Fette Props dazu an die coolen Horror-Serien auf Netflix, die sicherlich ihren Teil dazu beitragen)

Wer jetzt aber glaubt, die Kinder seien Schuld daran, täuscht sich zum Teil. Denn es sei wohl auch so, dass Eltern teilweise zu sensibel sind und sich um ihre Kinder sorgen. Es wird von Verunsicherung gesprochen, wenn ihre Kinder alleine draußen spielen. Ein Artikel aus der Zeit bringt es prägnant auf den Punkt: „Untersuchungen zeigen, dass Kinder in Deutschland sich in den sechziger Jahren in einem Radius von mehreren Kilometern frei bewegen konnten, heute kommen sie allein kaum noch 500 Meter vom eigenen Zimmer weg.“

Wir von PiNAO wissen aber auch, dass der Trend weg von der Konsole geht! Und die damit freigeschaffene Zeit sollte nicht nur in smartphones und tablets gesteckt werden. Kids haben einen Bewegungsdrang und ein natürlich Bedürfnis aktiv zu sein und das solltet ihr, liebe Eltern, nicht unterdrücken. Um den Bogen zu bekommen: Die Ipsos-Studie besagt, dass die krassesten Kindheitserinnerungen der Befragten während des Spielens im Freuen oder mit Freunden entstanden. Gönnt euren Kids dieselben, tollen Erinnerungen an eine kopfbefreite, sorglose Zeit und unterstütz eure Kids indem ihr sie – im übertragenen Sinne – einfach mal in die Matschpfütze schubst

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