Wer die Arschkarte gezogen hat, für denjenigen ist eine Situation besonders ungünstig verlaufen oder hat für ihn unangenehme Folgen.
Die Redewendung selbst ist erst seit Mitte der 1990er Jahre weiter verbreitet und damit noch relativ jung. Zur Herkunft dieser gibt es zwar nur Vermutungen aber am wahrscheinlichsten stammt diese direkt vom Fußballplatz: Um Verwechslungen in den mitunter hektischen Situationen auf dem Platz zu vermeiden, bewahren Schiedsrichter beim Fußball die Gelbe Karte normalerweise stets in der Brusttasche, die Rote Karte dagegen in der Gesäßtasche auf. Derjenige Spieler, dem der Schiedsrichter also die Rote Karte zeigt, erhält demnach „die Arschkarte“.

 

Damit Zusammenhängend hält sich mitunter hartnäckig die Behauptung, die Karten seien deswegen in unterschiedliche Taschen gesteckt worden, weil der Fernsehzuschauer in Zeiten von Schwarz-Weiß-Fernsehen die Farbunterschiede nicht erkennen konnte. Das ist aber relativ unwahrscheinlich, weil das Farbfernsehen in Deutschland 1967 und damit schon rund drei Jahre vor dem ersten Anwenden einer Roten Karte eingeführt worden war. Außerdem lassen sich auch in Schwarz-Weiß die Gelben Karten von den Roten unterscheiden: letztere sind nämlich dunkelgrau zu sehen, wohingegen Gelbe Karten in einem sehr hellen Grau zu erkennen sind. Ob nun vom Fußballplatz oder nicht: wer jemandem die Rote oder Gelbe Karte zeigen will, findet bei PiNAO Sports das hierzu passende Schiedsrichterset und darüber hinaus auch alles weitere rund um den Sport der die Massen bewegt: dem Fußball!

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

[…] bis dahin etwas zu verkürzen könnt hier ( ) die Qualitätsunterschiede von Bällen erfahren oder hier, was es bedeutet eine Arschkarte zu bekommen und woher die Redewendung vermutlich […]

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